Selbstverständlich du sein – ohne Ausnahme.

Du sagst, was du willst.

Und stehst dazu.

Du wartest nicht auf Zustimmung.

Du erklärst dich nicht.


Du nimmst nichts zurück.
Du bist nicht laut.

Aber eindeutig.

Du führst dein Leben so, wie es sich für dich stimmig anfühlt – 

und nicht so, dass es für andere leichter ist.

Selbstverständlichkeit zeigt sich nicht im Außen.

Sondern in den Momenten, in denen du bei dir bleibst.

Wenn es still wird.

Wenn jemand nicht mitgeht.

Du relativierst nicht.

Du weichst nicht aus.
Du lässt stehen, was du gesagt hast.
Und gehst weiter.

Du sprichst mit den Menschen, die dich interessieren.

Du startest die Dinge, die dir wichtig sind.
Nicht, weil du weißt, wie es ankommt.

Sondern weil es für dich passt.

Für das Leben, das du wirklich willst.

Nicht für das, das niemanden stört.

Für deine Wünsche.

Deine Ziele.

Deine Träume.
Für das, was dich lebendig macht.

Und genau hier beginnt der Teil, über den kaum jemand spricht.
Nicht jeder wird damit klarkommen.

In Beziehungen wird es spürbar.

Plötzlich bist du „zu unabhängig“.

Zu klar.

Zu wenig bereit, dich anzupassen.

Du funktionierst nicht mehr für das,
 was nur funktioniert, wenn du dich zurücknimmst.
Auch im Außen verschiebt sich etwas.

Deine Lebendigkeit ist nicht mehr zu übersehen.

Deine Kreativität.

Deine Freiheit.

Und ja – auch dein Anspruch an dein Leben nicht.
Nicht jeder wird das feiern.

Manche reagieren mit Distanz.

Andere mit Sätzen, die dich wieder kleiner machen sollen.

Oder mit diesem leisen Widerstand,

der genau dann kommt, wenn du dich nicht mehr einordnest.

Selbstverständlich du zu sein bedeutet nicht,
 dass es leichter wird.
Es bedeutet, dass du dich nicht mehr verlässt,
 damit es für andere passt.

Dass du weitergehst,
 auch wenn jemand stehen bleibt.
Und dass du nicht mehr verhandelst,
was für dich längst klar ist.

Drei Reflexionsfragen, für dich:

  1. Wo sagst du, was du willst – und relativierst es anschließend wieder?
  2. Welche deiner Wünsche hältst du klein, damit sie niemanden stören?
  3. Was würde sich verändern, wenn du nichts mehr zurücknimmst?

Das ist nichts, was du erklärst.

Das ist etwas, das sichtbar wird.
In dem Moment,
 in dem du aufhörst, dich zurückzunehmen.
Alles Weitere beginnt genau dort.

Nach oben scrollen